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Pietà

Was ist schlimmer für eine Mutter, als ihr totes Kind betrauern zu müssen? Seit Beginn 2016 zeichnen wir, Bruno Büchel und ich, die Pietà, dieses Figurenpaar aus dem Barock, das Maria und den erwachsenen Jesus darstellt. Die Gottesmutter stützt den Leichnam ihres Sohnes auf ihren Beinen, nur eine Hand trägt den hängenden Oberkörper, der so zum Betrachtenden gedreht ist, als wolle er sich bereits aufrichten.

Es ist noch Zeit...

Bei den Bielefelder Künstlerinnen Elisabeth Lasche und Gottfried Strathmeier fließt viel gedankliche Vorarbeit in ihr Werk ein, bevor es realisiert wird. Die Beschaffenheit des Werkstoffes, Größe und Stilmittel als auch der Zeitpunkt der Entstehung nehmen Einfluss auf die Arbeit und ihr Resultat. Die beiden sind sich bewusst, dass auch gesellschaftspolitische und persönliche Dinge mitschwingen, wenn eine künstlerische Arbeit entsteht.

Hades I Himmel

In welcher Weise wir uns den Phänomenen der weltlichen Existenz genähert haben, zeigen wir in der Ausstellung Hades | Himmels – unsere Wahrnehmung, Abbildung oder Interpretation von Wirklichkeit, Analyse oder Erzählung, innere Welt oder Spiegel. Die Herangehensweise in der Wahl der Mittel je Künstlerin und Künstler variiert dabei zwischen Malerei, Installation, Bildhauerei, Fotografie und Film.

6 1/2 Wochen

Hier handele ich alle Einflüsse schriftlich ab, denen ich in diesen Wochen beim Arbeiten ausgesetzt war. Dazu zählen Zweifel im Kopf genauso wie politische Ereignisse, Assoziationen und Reflexionen und Kommentare von einzelnen Freunden, die mich besuchten. Es war ein Befreiungsschlag gegen alles, was sich täglich im Kopf ansammelt und was man erst loswerden will, bevor man sich der Malerei hingeben kann.

Machen wir uns mit den Sternen vertraut

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen beim Optiker. Er hält Ihnen diverse Linsen vors Auge. Vielleicht sehen Sie alles verschwommen, oder Sie können eine Zahlenreihe glasklar erkennen. Die Sicht, mit der die Künstlerin Elisabeth Lasche auf ihre Landschaften blickt, hat sie auf ihre ureigenen Koordinaten eingestellt.

Wenn es still ist, geschieht am meisten.

Dieser Satz von Sören Kierkegaard beschreibt einen Zustand zwischen zwei Sequenzen des Daseins. Kurz: die Pause, das Innehalten, die Sammlung, das Fokussieren der Kräfte durch Konzentration. Ausdrücke wie das beredte Schweigen oder die atemlose Stille beschreiben diesen energiegeladenen Schwebezustand.

Ich höre dein Atmen

Welche Arbeiten kann ich zu diesem Thema beisteuern? fragte ich mich. Vor vielen Jahren erlebte ich eine sehr extreme Lage. Mein Vater starb und mein Partner starb im selben Jahr. Unsere Tochter kam kurze Zeit später zur Welt. Im Zyklus Väter und Töchter* zeichnete und bewahrte ich als Malerin unsere Leben zu diesem Zeitpunkt auf. In diesen gemalten Biografien ist unser Atmen zu hören.

Minimum – Maximum

Minimum-Maximum nennen Elisabeth Lasche, Thomas Kugel und Gitte Klisa, die als Bielefelder Künstlerin im Art-Center bei ihnen zu Gast ist, ihre Ausstellung. Malerei, Zeichnung, Skulptur und Werkstattfilm gestellt zwischen die Pole, die dieser Titel vorgibt. Für die drei Künstler*innen ist Minimum-Maximum ein Gedankenanreiz oder ein Spielfeld aber keine Betriebsanleitung.

Mit beiden Beinen...

Elisabeth Lasche steht in dieser wichtigen Tradition der Moderne, und ihre Bilder zeugen von ihrem Engagement, unsere Welt zu untersuchen und Wege zu finden, neue Blickwinkel zu konstruieren. Ihr Farbauftrag öffnet den Raum des Visuellen ins Taktile. Ihre Malgründe, die in der klassischen Malerei aus Leinwand und einer Grundierung bestanden, verändern sich innovativ. Unterschiedliche Stoffe, Papiere, Materialien  reagieren auf Farbaufträge sehr differenziert.

Pressetexte

Die Vielzahl der zu den Ausstellungen und Aktionen erschienen Pressetexte wird nicht auf dieser Webseite dokumentiert.
Lesen Sie dazu bei aktuellen Ausstellungen die Tagespresse.

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